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Selbstverständnis

SignetAlle Kinder sollten ihren Befähigungen entsprechende Bildungschancen erhalten. Dies muss auch für Hochbegabte gelten.  Es ist begrüßenswert, dass die Bedürfnisse Hochbegabter mehr ins Blickfeld gerückt sind, als dies z.B. noch vor 30 Jahren der Fall war. Dennoch suchen Eltern eines oder mehrerer begabter Kinder, besonders abseits der großen Ballungsgebiete, oftmals lange und leider auch vergeblich nach Rat, Unterstützung und angemessener Förderung. Diese besonderen Kinder stellen besondere Anforderungen an ihre Eltern und Lehrer. Es gibt Hochbegabte, die ohne besondere Schwierigkeiten die Schule durchlaufen, deren Begabungen aber ungefördert brach liegen. Es kann aber auch zur Überlastung der Familie oder zu Konflikten in der Schule kommen.

Das hochbegabte Kind gibt es nicht. Verallgemeinerungen transportieren oft nur Klischees, z.B. das des schusseligen Strebers oder des vereinsamten Computerfreaks. Um den verschiedenen Charakteren, Bedürfnissen und Interessen gerecht zu werden, biete ich eine kontinuierliche, maßgeschneiderte Förderung für jedes einzelne Kind, der ein Mentorenmodell zugrunde liegt. Der Lernwillen und die Wissbegierde sollen unterstützt und die Anstrengungsbereitschaft gefördert werden. Die Entfaltungsmöglichkeiten in intellektueller und kreativer Hinsicht werden erweitert und die Kinder in ihrem Denken und Handeln ermutigt. Sie erfahren Wertschätzung ihrer Persönlichkeit mit all ihren kleinen und größeren Besonderheiten außerhalb der Familie, was zur Entwicklung eines stabilen Selbstbildes beiträgt. Ich beachte stets, dass ein hochbegabtes Kind ein Kind ist und bestimmte Sachverhalte zwar durchdenken, emotional aber nicht verarbeiten kann.

 

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