Förderdiagnostik
Die Förderdiagnostik dient der Ermittlung der Stärken und Schwächen eines Kindes. Aus ihr entwickele ich einen individuellen Förderplan. In der Regel umfasst die Förderdiagnostik drei Termine, zwei mit dem Kind und ein anschließendes Beratungsgespräch mit den Eltern. Während der Termine mit dem Kind überprüfe ich die Sensomotorik, Graphomotorik, die schulischen Vorläuferfertigkeiten bzw. die schulischen Fertigkeiten (Lesen, Schreiben, Rechnen), das Verhalten, die Aufmerksamkeit, die Konzentrationsdauer und die psychische Befindlichkeit. Dies ist mithilfe ausgewählter Übungen und Spiele sowie standartisierter Testverfahren möglich. Erfahrungsgemäß arbeiten die Kinder gerne mit, es macht ihnen Spaß. Ich führe keine IQ-Diagnostik durch, kann bei Bedarf aber geeignete Stellen empfehlen.
Frühförderung für Vorschulkinder
Zu ausgewählten Themen arbeitet das Kind an Projekten, lernt, wie die alten Ägypter geschrieben haben, wie die Griechen und Römer lebten, warum die Ritter Wappen brauchten oder wie ein Fotoapparat funktioniert. Das Kind kann sein Vorwissen vertiefen, Konzentration und Ausdauer trainieren. Das Konzept ist individualisiert und flexibel, d.h. besondere Interessen und Bedürfnisse werden berücksichtigt und fließen in den Themenkatalog ein.
Je nach Förderanlass (geplante Früheinschulung, Diskrepanzen in der Entwicklung schulischer Vorläuferfertigkeiten) können hier auch die Voraussetzungen für erfolgreiches schulisches Lernen eingeübt werden.
Kreativitätsförderung
Im Kunstkeller experimentieren die Schüler und Schülerinnen mit Farben und Formen, erproben verschiedene künstlerische Techniken und arbeiten konzentriert an eigenen Werken. Durch die Betrachtung von Kunstwerken der Vergangenheit und Gegenwart wird ein bewusstes und differenziertes Wahrnehmen geschult, werden Kenntnisse über Techniken, Gattungen und Künstler/-innen erworben. Die eigene Kreativität kennen zu lernen, ist ein wichtiger Baustein im Aufbau eines angemessenen Selbstbildes und fördert darüber hinaus auch die Handlungsplanung und die Frustrationstoleranz.
Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke, sowie nach D. Krowatschek
Hochbegabten Kindern gehen oft viele Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Da ist es gar nicht so einfach sich auf den gebotenen Schulstoff zu konzentrieren. Ein Aufmerksamkeitstraining hilft die Konzentration besser zu fokussieren, angefangene Aufgaben auch zu Ende zu führen und die eigene Vorgehensweise zu strukturieren.
Lerncoaching
Das Lernen will gelernt sein, besonders wenn es bislang nebenbei passierte. Auch hochbegabte Schüler kommen irgendwann an den Punkt, wo sich der Leistungsstand ohne zu lernen nicht halten lässt. Dann wissen sie aber oft nicht, wie man das macht mit dem Lernen und stehen ratlos vor ihrem Lernstoff. Im Lerncoaching werden die individuellen Lernwege geklärt, Lernmethoden eingeübt und auf den Schulstoff angewendet.
Lese- Rechtschreibförderung und Legasthenietherapie
Auch hochbegabte Kinder können an einer Rechtschreibschwäche leiden. Für sie ist die Diskrepanz zwischen intellektueller Leistungsfähigkeit und ihren Problemen mit der Rechtschreibung oft besonders belastend. Anspruch und Wirklichkeit fallen hier deutlich auseinander. Eine LRS Behandlung bei hochbegabten Schülern erfordert besonderes Fingerspitzengefühl, da sie sonst die Mitarbeit verweigern.
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